Fotos: Line Bogedain und Migel Hoffmann
Fotos: Line Bogedain und Migel Hoffmann
Fotos: Line Bogedain und Migel Hoffmann
Fotos: Line Bogedain und Migel Hoffmann -Die Aula-
Fotos: Line Bogedain und Migel Hoffmann
"Es ist eine meiner Überzeugungen, dass man für das Gemeinwohl arbeiten muss, und dass man sich im selben Maße, in dem man dazu beigetragen hat, glücklich fühlen wird.“
Gottfried Wilhelm Leibniz

Am 24. und 25. August 2026 ging es für den Leistungskurs der Jahrgangsstufen 11 und 12 des Leibniz-Gymnasiums nach Berlin. Zwei Tage lang stand Geschichte nicht nur im Unterricht auf dem Stundenplan, sondern wurde an historischen Orten unmittelbar erlebbar.
Los ging es am Montag mit einer geschichtlichen Führung durch den Bundestag und das Reichstagsgebäude. Dabei erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in die Geschichte des Parlaments und des Gebäudes und konnten vieles entdecken, was im Unterricht oft nur aus Büchern bekannt ist.
Anschließend besuchte der Kurs das Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Am Nachmittag ging es weiter in das Dokumentationszentrum Topographie des Terrors. Besonders interessant war dabei die Frage, was die Menschen in Deutschland während der NS-Zeit tatsächlich über die Verfolgung und die Verbrechen des Regimes wussten. Die Führung regte zum Nachdenken an und bot zahlreiche Anknüpfungspunkte für die weitere Auseinandersetzung im Unterricht.
Nach etwas Freizeit am Abend startete der Dienstag mit einem Besuch der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Bei einer eindrucksvollen Führung durch das ehemalige Untersuchungsgefängnis der Staatssicherheit wurde deutlich, was politische Repression und Haft in der DDR für die Betroffenen konkret bedeuteten.
Danach wurden die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv: in kleinen Gruppen beschäftigten sie sich mit verschiedenen Aspekten des geteilten Berlins – von der Architektur über den Mauerbau bis hin zum Alltag in der geteilten Stadt – und bereiteten eigene Kurzreferate vor.
Zwei intensive Tage voller Geschichte, neuer Eindrücke und interessanter Gespräche liegen hinter uns. Die Bildungsfahrt hat nicht nur viel Wissen vermittelt, sondern auch gezeigt, wie spannend und greifbar Geschichte sein kann. Die zahlreichen Eindrücke werden nun mit in den Unterricht genommen und dort weiter aufgearbeitet.
Eine gelungene Fahrt, die Wissen, gemeinsames Erleben und jede Menge Spaß miteinander verbunden hat!





